Updates                                                                                                                                            

                             Update Januar 2017

Gegen den ausdrücklichen Protest der Waldfreunde wurde der Waldpflegeplan            (s. Update August 2016) Anfang Dezember in Kraft gesetzt, ohne die Einwände der Bürgerinitiative auch nur ansatzweise zu berücksichtigen.

Wie befürchtet, werden zukünftig wieder sog. Forwarder (Forstschlepper) statt Rückepferde auf Rückegassen und Reitwegen zum Einsatz kommen. Außerdem sollen die Waldfreunde lediglich bei geplanten Fällungen von Laubbäumen, die älter als 120 Jahre sind, „beteiligt“ werden.

Ein Pressetermin des Forstamtes am 13.12.16 wurde zum Anlass genommen, u. a. die vorbildliche und bodenschonende Arbeitsweise von Rückepferden im Königsdorfer Wald zu demonstrieren. Das war in den Augen der Bürgerinitiative eine Täuschung der anwesenden Pressevertreter: wenige Tage später wurden an anderer Stelle gefällte Stämme mithilfe eines schweren Schleppers über den empfindlichen Waldboden gezogen!

Die Waldfreunde werden handeln und auf verschiedenen Ebenen um Unterstützung bitten!

                             Update August 2016

Wer in den vergangenen Tagen im Königsdorfer Wald unterwegs war, hat vielleicht bemerkt, dass die ersten Fällarbeiten begonnen haben. Es werden in dieser Saison überwiegend Nadelbäume und nur einzelne jüngere Laubbäume entnommen.

 

Die Verhandlungen mit dem Regionalforstamt über den Waldpflegeplan, der den Mediationsvertrag ablösen und  für die kommenden 10 Jahre gültig sein soll, sind immer noch nicht abgeschlossen.

 

Es konnte bisher kein Konsens über zwei für die Waldfreunde ganz entscheidende Punkte erzielt werden:

  • Das Fällen mit Motorsägen und Rücken mit Pferden soll den Einsatz von schweren Maschinen auf dem empfindlichen Waldboden auch zukünftig verhindern. Bisher gibt es jedoch keine Einigung über das Ausmaß des Pferdeeinsatzes bzw. die Maschinen, die in Kombination mit den Pferden zum Einsatz kommen sollen.
  •  In Zukunft sollen alte Laubbäume bis zu 120 Jahren ohne Mitspracherecht der Waldfreunde gefällt werden können. Durch den Mediationsvertrag waren bisher alle Laubbäume über 60 Jahre geschützt. Das würde einen gravierenden Rückschritt bedeuten!

 

Darüber hinaus stehen die Waldfreunde inzwischen wegen der katastrophalen Schäden, die Mountainbiker durch den Bau von Sprungschanzen verursacht haben, in Kontakt mit der Unteren Landschaftsbehörde.

 

Weiterhin gab es ein erstes Informationsgespräch mit der Frechener Bürgermeisterin Susanne Stupp, die uns bei weiteren politischen Kontakten behilflich sein will. Ebenso ist ein Hintergrundgespräch mit der lokalen Presse verabredet. Nach den Sommerferien werden die Waldfreunde Gelegenheit haben, Mitglieder des Pulheimer Rates über die Probleme im Königsdorfer Wald und die Aktivitäten der BI zu informieren.

 

 

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